CDU Henstedt-Ulzburg – Tag der Reanimation

Hätten Sie es gewusst?

Am 16.10.2019 ist weltweit Tag der Reanimation.

(vlnr) Margitta Neumann, Waldemar Bianga, Annika Ahrens-Glismann, Sven Oldag, Claudia Meyer, Jens Müller, Andrè Martin

Deutschlandweit erleiden jährlich über 50.000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand – und nur jeder zehnte Betroffene überlebt. Der Grund: Bereits innerhalb von drei bis fünf Minuten kommt es aufgrund von Sauerstoffmangel zu Schäden am Gehirn. Der gerufene Rettungsdienst benötigt durchschnittlich acht bis zehn Minuten zum Patienten. Diese Zeit kann durch Herzdruckmassage eines Laien oder eines Ersthelfers überbrückt werden – aber nur 39 Prozent der Deutschen helfen aktiv. In anderen europäischen Ländern liegt die Quote bei bis zu 80 Prozent.

Aus diesem Grund startet der Deutsche Rat für Wiederbelebung (GRC) gemeinsam mit Der Dozent am 16. Oktober 2019 eine Aufklärungskampagne zur Laienreanimation, diese wird als offene Veranstaltung in Räumen der Paracelsus Klinik stattfinden in der Zeit von 15-19 Uhr, an der alle interessierten Bürger teilnehmen können.

Ziel ist die Aufklärung über das Einmaleins der Wiederbelebung – die Schritte „Prüfen, Rufen, Drücken“.

„Mit zwei Händen kann jeder Mensch das Überleben nach plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand deutlich verbessern. Eine Herzdruckmassage bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes verdoppelt bis verdreifacht die Überlebensrate. Unser Ziel ist es, dass jeder die einfachen Schritte „Prüfen, Rufen, Drücken“ beherrscht und anwenden kann,so Christian Leder, Geschäftsführer von „Der Dozent“.

Auch die CDU Henstedt-Ulzburg wird an dieser für uns alle so wichtigen Veranstaltung teilnehmen.

Außerdem ist dieses Ereignis für uns Anlass, im kommenden SSGA den Antrag zu

stellen, alle Standorte öffentlich zugänglicher Defibrillatoren in unserer Gemeinde zu veröffentlichen.

Oder wissen Sie wie viele Defibrillatoren und wo in Henstedt-Ulzburg zur Verfügung stehen?

Wir auch (noch) nicht!

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Energiepoltischer Dialog am 17. Oktober in Stuvenborn

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Praxisgespräch mit CDU Politikern in der Paracelsus Klinik

(v.l.n.r.) Dr. Matthias Helt (Leitender Oberarzt Anästhesie, OP-Koordinator/OP-Manager), Gero Storjohann MdB, Gesundheitsexperte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dr. Roy Kühne MdB, Kaltenkirchens stellvertretender CDU Ortsvorsitzender Robin Spletstösser, der Landtagsabgeordnete Ole-Christopher Plambeck MdL, Henstedt-Ulzburgs CDU-Ortsvorsitzende Margitta Neumann, Dr. Christian Utler (Geschäftsführer der Paracelsus-Kliniken Deutschlands), Henstedt-Ulzburgs CDU Fraktionsvorsitzender Dietmar Kahle, Dipl.-Kff. Anke Franzke (Klinikmanagerin der Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg) und Kaltenkirchens CDU-Fraktionsvorsitzender Hauke von Essen.

Henstedt-Ulzburg – Gemeinsam mit dem Gesundheitsexperten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dr. Roy Kühne und dem Landtagsabgeordneten Ole-Christopher Plambeck besuchte der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann die Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg zum Gespräch über die ärztliche Situation im Kreis Segeberg.

Begleitet wurden sie von dem Henstedt-Ulzburger Fraktionsvorsitzender Dietmar Kahle, -Henstedt-Ulzburgs CDU-Ortsvorsitzende Margitta Neumann, Kaltenkirchens stellvertretender CDU Ortsvorsitzender Robin Spletstösser und Kaltenkirchens CDU-Fraktionsvorsitzender Hauke von Essen.

Von der Paracelsus-Klinik nahmen Dr. Christian Utler (Geschäftsführer der Paracelsus-Kliniken Deutschlands), Dipl.-Kff. Anke Franzke (Klinikmanagerin der Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg) und Dr. Matthias Helt (Leitender Oberarzt Anästhesie, OP-Koordinator/OP-Manager) am Praxisgespräch teil.

In erster Linie ging es um die Verbesserung der Ärzteversorgung in der Region. Die beiden Bundespolitiker werden beim Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Möglichkeit erörtern, vor Ort eine Modellregion zur Erprobung einer besseren Zusammenarbeit von praktizierenden Ärzten, Kliniken und Verwaltung im Sinne der Patienten einzurichten. Das ist das Ergebnis des zweistündigen Gesprächs.

Viele neue und junge Mediziner wollen heute nicht mehr unbedingt als niedergelassener Arzt ohne Freizeit und mit wirtschaftlichen Risiken und unter schwierigen Bedingungen praktizieren. Sie wollen im Team mit ausreichender und möglichst geregelter Freizeit tätig sein (Work Life Balance).

In dem Modell sollen Anreize für ein besseres Miteinander geschaffen werden. Ein Blick in das skandinavische System soll dabei helfen. Es soll angestrebt werden, die Mauer zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern durch verschiedenen Abrechnungssysteme zu überwinden. Die Kommunalpolitiker und die Leitung der Paracelsus Klinik würden das Projekt unterstützen. Aktuell gibt es keine Möglichkeiten der Einwirkung durch die Kommunen.

Die langen Wartezeiten durch Behandlung von Bagatellfälle in Notaufnahmen soll durch eine praxisgerechte Regelung für die Inanspruchnahme ein Ende haben.

Bewährt hat sich in der Praxis bereits die Mischung aus ambulanter Sprechstunde in der Paracelsus Klinik durch niedergelassene Ärzte und die Nutzung für einzelne Praxen von unerschwinglich teuren medizinischen Geräte sowie die Bereitstellung und Versorgung von Belegbetten im Gegenzug.

 

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