Forderungen der CDU Henstedt-Ulzburg zu Offenen Ganztag und Sportförderung

CDU fordert endlich Fortschritte beim Offenen Ganztag

Erst kürzlich wurde erneut deutlich, dass es aufgrund fehlenden Personals derzeit leider nicht möglich ist, allen Betreuungsbedarfen von Kindern im Hort gerecht zu werden.

„Eine für uns nicht zu akzeptierende Situation. Praktikable Lösungen müssen gefunden werden.

Aus diesem Grund haben wir die Verwaltung in der letzten Sitzung des zuständigen Ausschusses beauftragt, die Auslastung der Kindertagespflege in Henstedt-Ulzburg in Erfahrung zu bringen. Unser Ziel ist es zu klären, ob es vorstellbar ist, Grundschulkinder am Nachmittag durch die Kindertagespflege betreuen zu lassen.

Die CDU hofft, dass dadurch die angespannte Situation kurzfristig entschärft werden kann“, so Claudia Meyer, CDU-Gemeindevertreterin und Mitglied im BJKS und Betriebsausschuss.

„In diesem Kontext ist es dringend geboten, umgehend mit der konkreten Planung und Umsetzung des Offenen Ganztags voranzukommen.

Seit 2020 ist bekannt, dass aufgrund des Beschlusses des Kreises Segeberg die Geschwisterregelung nur bis Ende 2024 für Hortkinder aufrechterhalten werden kann.

Die Gemeinde steht seitdem in der Pflicht, rechtzeitig an allen Schulen im Gemeindegebiet den Offenen Ganztag einzuführen“, so Andre Martin, bürgerliches Mitglied im BJKS.

„Leider mussten wir in der vergangenen Sitzung des Ausschusses erfahren, dass sich seit 2020 kaum etwas getan hat. Aus diesem Grund wird die CDU hier einen Schwerpunkt setzen und sich mit Nachdruck dafür einsetzen, dass wir Ende 2024 die Offene Ganztagsschule in Henstedt-Ulzburg an allen Schulen eingerichtet haben“, erklärt abschließend Claudia Meyer für die CDU-Mitglieder im BJKS.

CDU Henstedt-Ulzburg: „Sportförderung endlich in den Fokus nehmen“

Derzeit spielen und trainieren 22 Teams auf der Anlage im Sportpark Henstedt – Tendenz steigend. Insbesondere die Anzahl weiblicher Teams nimmt deutlich zu, eine sehr erfreuliche Entwicklung! Wenn in absehbarer Zeit die Plätze am Schäferkampsweg nicht mehr genutzt werden können, wird es eng in Henstedt. Insbesondere die Dusch- und Umkleidemöglichkeiten müssen dann erweitert werden. Aus diesem Grund schlägt die Verwaltung vor, einen weiteren Duschcontainer aufstellen zu lassen.

„Die CDU erkennt den Mehrbedarf an. Eine dauerhafte Lösung in Form eines festen Gebäudes ist die Ideallösung im Sinne des Sports. Allerdings ist für eine solche Lösung Eile geboten, da die Tage der Anlage am Schäferkampsweg gezählt sind.

Selbst wenn die Plätze am Schäferkampsweg noch ein weiteres Jahr genutzt werden könnten, muss jetzt mit der konkreten Planung und Umsetzung begonnen werden. 12 Monate sind für ein solches Projekt nicht viel“, so Sven Oldag, CDU-Gemeindevertreter und Sprecher im BJKS.

„Hier ist die Politik in der Pflicht, eine angemessene Lösung für die Sportlerinnen und Sportler zu präsentieren, bevor die Plätze auf dem Rhen geschlossen werden“, so Oldag weiter.

„In diesem Zusammenhang muss dringend die Sportförderrichtline unserer Gemeinde überarbeitet werden. Die notwendigen Änderungen wurden immer wieder erörtert, aber nie zu einem Abschluss gebracht.

Auch wenn die Personalsituation in der Verwaltung immer noch sehr angespannt ist, können wir diesen Zustand nicht länger hinnehmen. Wir sind es den Sportlerinnen und Sportlern schuldig, klare Regeln für eine angemessene Förderung aufzustellen“, stellt Christian Deanovic, Bürgerliches Mitglied im BJKS und Mitglied im Arbeitskreis Sport, abschließend fest.

 

 

 

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