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Bundestagsabgeordnete beim Gartenbau-Produktionsbetrieb Edert

(vlnr.) Hartwig Bull, die Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann und Melanie Bernstein und das Ehepaar Michaele und Wilhelm Edert.

Info-Gespräch im Blumenmeer

Gönnebek / Gärtnersiedlung. Die CDU-Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann und Melanie Bernstein besuchten den familiengeführten Gartenbau-Produktionsbetrieb Edert in der Gärtnersiedlung. Michaele und Wilhelm Edert informierten zusammen mit Hartwig Bull von der benachbarten Firma Gartenbau Bull die Bundespolitiker über die Lage der Gärtnereien und Blumengeschäfte während des Lockdowns. Durch den Lockdown des Einzelhandels fallen für die Blumen-Zulieferer auch die Großkunden wie Blume 2000 und Großhändler wie Cash & Carry als Abnehmer aus.

Einschließlich der Familienarbeitskräfte sind in dem Betrieb 15 Mitarbeiter beschäftigt. Keine Mitarbeiter wurden  in Kurzarbeit geschickt.

Vor der Beet-und Balkon-Saison und kurz vor dem umsatzstarken Osterfest bietet der Bund aktuell finanzielle Unterstützung als Corona-Soforthilfe an. Die CDU/CSU Fraktion hatte sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass Blumen in die Kategorie verderbliche Waren für die Saisonware der Wintersaison 2020/2021 aufgenommen wurden um zu helfen, die Krise zu überstehen. Die Einreichung der Anträge wird in der Regel in den Bundesländern bis zum 31. Mai 2021 möglich sein.

Für den erforderlichen Lockdown zeigten die Gärtner Verständnis. Die Entscheidung über eine diese wichtige Pandemieschutzmaßnahmen zur Kontrolle Infektionskrankheit Covid 19 liegt beim Land Schleswig-Holstein.

Gero Storjohann hatte über dieses Thema bereits im Vorwege des Besuchs mit Ministerpräsident Daniel Günther gesprochen. Der Ministerpräsident wird aus Anlass einer besonderen Auszeichnung in den nächsten Wochen die Firma Gartenbau Bull besuchen und für persönliche Gespräche in der Gärtnersiedlung zur Verfügung stehen. Die Bundestagsabgeordneten unterstützen diesen Informationsaustausch.

Die grüne Branche erhofft bei entsprechender Coronalage eine bundesweite Öffnung von Gärtnereien, Baumärkten, gärtnerischem Fachhandel und Floristikfachgeschäften im März. Die Unternehmen der Branche haben bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass sie verantwortungsvoll mit der Situation umgehen und sich für die Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern einsetzen.

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2 Ausflugstipps von Gero Storjohann am Sonntag

Kloster Nütschau

 

Jersbeker Park

 

Mit den besten Wünschen zum Valentinstag.

Die Serie „Besondere Plätze in Segeberg und Stormarn“ sind auf der Homepage von Gero Storjohann und in den Social Medias ein echter Quotenhit. Heute wurden gleich 2 Empfehlungen veröffentlicht. Zu den einzelnen Artikeln gelangen Sie durch Anklicken der Fotos.

Weitere Empfehlungen von Gero Storjohann  für unternehmungslustige Familien als Kurzstrecken mit Kinderwagen, Walking-Stöcken oder ihrem Hund finden Sie hier….

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Gemeinsame Pressemitteilung der CDU und der Wählergemeinschaft Bürger für Bürger(BfB) zum Planfeststellungsverfahren 380 kV-Stromtrasse

Zurzeit läuft das Planfeststellungsverfahren für die Einrichtung der 380 kV-Stromtrasse, die mitten durch unseren Ort geführt werden soll. Von den von der TenneT vorgeschlagenen Stromtrassen:
1. An der BAB A20
2. Auf der heute bestehenden 220 kV Stromtrasse
3. Auf der heute bestehenden 110 kV-Stromtrasse
wird die Trasse Nr. 2 von der TenneT favorisiert. Diese Trasse wird direkt durch Henstedt-Ulzburg führen und trifft dann auf ein noch zu errichtendes Umspannwerk im Bereich Beckershof, welches mit 12 ha veranschlagt wird. Auch hier besteht ein bevorzugter Standort der TenneT. Ein Anschluss an das bestehende Umspannwerk in Norderstedt (Nähe Kiesow) ist nicht vorgesehen.
Die Besonderheit dieser Vorzugstrasse stellt die geplante Erdverkabelung im Bereich des Pinnaubiotops dar. Es ist beabsichtigt, zwölf Kabel dieser Stromleitung in Schutzrohren mit 25 cm Durchmesser mittels Horizontalbohrungen durch das Biotop unterirdisch zu verlegen. Das heißt, es müssen die Kabel unterhalb der Pinnaugewässer und Biotopflächen mithilfe eines noch nicht dem Stand der Technik entsprechenden Verfahrens auf einer Länge von rd. 600 m durchbohrt werden. Für die Baustelleneinrichtung auf der Pinnau-Quellwiese würden ca. 40 Quelltöpfe zerstört.
Eine Arbeitsgruppe der CDU und der BfB, bestehend aus Gemeindevertretern, einem Geologen und einem Elektroingenieur, hat sich in mehrwöchiger Arbeit mit den umfangreichen Planunterlagen beschäftigt. Im Rahmen dieser Arbeiten wurde deutlich, dass selbst die TenneT von einer herausfordernden Aufgabe ausgeht und dass die Umsetzungswahrscheinlichkeit mithilfe eines solchen Verfahrens, gerade auch an den von der TenneT geplanten Stellen, als sehr gering eingestuft wird. Insbesondere dass es sich hier um ein Endmoränengebiet handelt, spricht dafür, dass eine Bohrung schon an der vermutlich großen Anzahl von „Findlingen“ scheitern wird. Probebohrungen wurden ausweislich der Planunterlagen von dem Vorhabenträger TenneT noch nicht in einem dokumentierten Umfang durchgeführt.
Die Alternative, eine offene Erdkabelverlegung vorzunehmen, wird selbst von der TenneT aufgrund des gebotenen Naturschutzes nicht in Erwägung gezogen, da damit das Biotop vollkommen zerstört würde.
Ganz deutlich ist hervorzuheben, dass die CDU wie auch die BfB eine Erdverkabelung bei einer höheren Wahrscheinlichkeit für das Gelingen durchaus als mögliche Option sehen. Ungeachtet dessen kommen wir bei der Analyse der Planunterlagen aber zu dem Ergebnis, dass die Verlegung einer solchen Stromtrasse an die bestehende bzw. geplante Autobahn A20 die beste Lösung für Umwelt, Natur und Menschen ist und zudem deutlich kostengünstiger wäre.
Was ist also die Alternative zur Erdverkabelung? Nach Sichtung und Analyse der Planunterlagen mussten wir feststellen, dass sich der Vorschlag einer Erdverkabelung als „Trojanisches Pferd“ oder als „Beruhigungspille“ für die Bevölkerung von Henstedt-Ulzburg herausstellte und die TenneT relativ problemlos auf die heute schon bestehende 220 kV-Freileitung über der Habichtsstraße (mit einer Überspannung von 16 weiteren Häusern)
bzw. den Waldkindergarten ausweichen kann. Diese Trasse war von Anfang an, bereits 2015 im Gespräch und die Vorzugstrasse der TenneT. Erst als aus Henstedt-Ulzburg Gegenwind zu dieser Trasse bemerkt wurde, wurde von der TenneT das Erdkabel in´s Spiel gebracht.
Gänzlich unverständlich ist auch das Erdverkabelungsvorhaben vor dem Hintergrund, dass es mal eben doppelt so teuer ist wie eine Freileitung an der BAB A20. Diese Kosten werden wir alle als Stromkunden begleichen müssen. Dieser Abwägungsfehler, wie auch andere von uns festgestellten Abwägungsfehler, wurden von uns aufgedeckt und beanstandet. Insgesamt sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass die TenneT die mögliche Trassierung an der Autobahn nicht richtig bzw. nur halbherzig bei ihrer Beurteilung abgewogen hat.
Wir sind folglich sowohl gegen die Erdverkabelung, weil sie technisch ein hohes Risiko beinhaltet, als auch gegen die Trassierung über die heutige 220 kV-Stromtrasse.
Die 380 kV-Stromtrasse gehört in Bündelung der Belastungen an die Autobahn A20!

Die Gemeinde, die betroffenen Grundstückseigentümer und die Bevölkerung in Henstedt-Ulzburg sind aufgerufen, sich gegen diese Trasse zu wehren. Die Gemeinde hat bereits ein Anwaltsbüro eingeschaltet, dem auch unsere Erwiderung zu dem Planfeststellungsverfahren zur Verfügung gestellt wird. Bürgerinnen und Bürger, deren Belange durch das Bauvorhaben berührt werden, haben hierfür bis einschließlich 3. März 2021 schriftlich die Möglichkeit, zum Aktenzeichen: AfPE 14 – 667-PFV 380-kV-Ltg Segeberg – Lübeck Einwendungen gegen die Planungen zur Ostküstenleitung erheben. Schriftliche Einwendungen sind zu richten an das:

Ministerium für Energiewende Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein Amt für Planfeststellung Energie (AfPE)
Mercatorstraße 3
24106 Kiel

Sehr gerne können Sie sich dabei, neben ihren eigenen Einwendungen, unserer Ausarbeitung zu dem Verfahren bedienen. Sie finden das 39 Seiten starke Dokument unter dem Link www.CDU-HU.de/pressemitteilungen bzw. https://www.bfb-hu.de/was-uns-wichtig-ist/

Oder fordern Sie diese Unterlage unter der Mailadresse info@cdu-hu.de oder trfc.becker@gmx.de an.

Wir sind für Sie da.

CDU Henstedt-Ulzburg                                                                                              BfB Henstedt-Ulzburg

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